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Glossar Spirit & Leben / Entspannungstechniken, Tiefenentspannung, New Age

(befindet sich in Überarbeitung)

 

 

Begriffe mit Anfangsbuchstaben A-Z
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Mandala

Tibetisches (seltener indisches) Meditationsbild aus konzentrischen quadratischen und kreisförmigen Mustern.
Das Mandala symbolisiert die zeitlose Einheit des Seienden, die sich im Individuum als das "wahre" Selbst, jenseits des bewußten Ich wieder findet. Symbolhafte Mandala-Darstellungen dienen der Meditation und Kontemplation. Im Zuge des Individuationsprozesses tauchen Mandalaformen häufig in Träumen oder generell als unbewußtes Material auf und gelten als Hinweis einer Integration psychischer Gegensätze.

 

 

Mantra

Das Mantra (sanskrit, mantra, wörtlich: "Instrument des Denkens, die Rede") bezeichnet eine oft kurze, formelhafte Wortfolge, die meist repetitiv rezitiert wird. Diese Wiederholungen des Mantras oder des Namens einer Gottheit werden manchmal auch Japa genannt. Mantras können entweder sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert werden. Im Hinduismus, im Buddhismus und im Yoga ist das Rezitieren von Mantras während der Meditation sowie im Gebet üblich.
Aus dem Hinduismus: Das Rezitieren eines Mantras kann dem Freisetzen mentaler und spiritueller Energien dienen, oft auch im oder als Gebet. Jede Silbe und jedes Wort während eines hinduistischen Gottesdienstes (Puja) gilt als Mantra. Die äußeren Tätigkeiten des Priesters erhalten ihren Sinn und ihre Wirksamkeit erst durch das Rezitieren der vorgeschriebenen Worte, ähnlich wie etwa die vom Priester gesprochenen Worte der Opferung und Wandlung in einem katholischen Gottesdienst.
Bestimmte Kombinationen von Mantras sind auch als Beschwörungsformeln, etwa gegen Schlangen, Dämonen oder andere negative Kräfte, in Gebrauch. Wie schon im vedischen Ritus, wo die richtig intonierte Formel eine wichtige Funktion als wirksame Kraft erfüllte, misst man auch im Hinduismus dem Klang und dem Gesang religiösen Wert und Wirksamkeit bei.
Das bekannteste Bija Mantra ist Om, das für Hindus wichtigste Mantra überhaupt, das alle anderen in sich enthält (Pranava). Andere Bija-Mantras wie Haum, Gum, Krim, Shrim und Aim repräsentieren bestimmte spirituelle Kräfte, denen im Hinduismus auch bestimmte Devas entsprechen, die mit längeren Mantras meditativ angerufen werden.

 

hierzu: Das Om und Dein Mantra - Entspanne und Besinne Dich - im Tempel des inneren Glücks - mit Deiner Om-Sitzung

 

 

Massage

Massage eine Jahrtausend alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates, sowie zur Harmonisierung des Organismus.
Massage stammt vom Arabischen massa "Berührung" ab.
Die Erkenntnis, dass die richtige Art der Berührung heilsam ist, ist ausnahmslos allen Kulturen eigen. In vielen Traditionen haben sich daher über Jahrtausende hervor-ragende und ausgefeilte Massagesysteme entwickelt.
Sie hat zum Ziel den Körper zu regenerieren, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, sowie die Funktion von Muskeln, Sehnen und Gelenken wiederherzustellen.
Mit der „Kraft der Berührung“, wie Massage auch genannt wird, werden dem Menschen „Kraft und Vitalität“ zurückgegeben.

 

hierzu: Syncsouls Ricky Welch Massage Soundtrack Vol. 1 CD - Rhytmen und Sounds zur Ganzkörpermassage

 

 

Maya

Die Mayawelt kann man in 3 verschiedene Zonen unterteilen, die sich geographisch folgendermaßen verteilen:
Die Zentralzone enthält im wesentlichen das Petén samt Belize. Es ist ein flaches, vom Tropenwald bedecktes Land. Dort haben sich die ältesten der großen Mayastädte wie Tikal und Uaxactun gebildet. Außerdem zählt zum Zentralgebiet auch das Becken des Rio Usumacinta im Westen, das von Bonampak, Yaxchilan, Piedras Negras und Palenque abgesteckt wird und sich bis Jonuta und Comalcalco an der Golfküste im fernsten Westen der Mayawelt fortsetzt, weniger als 100 km vom olmekischen Platz La Venta entfernt.
Schließlich die Südzone mit dem Bergland Südguatemalas, dessen Vulkanketten den Pazifik säumen.
Es gab kein einheitliches Maya-Reich. Das Maya-Tiefland war in eine Reihe unabhängiger politischer Einheiten aufgeteilt, die den Stadtstaaten der Sumerer und Griechen ähnelten. Anscheinend befanden sich diese Zentren in dauernden Kriegszustand, wobei bis zum 3. Jahrhundert anscheinend nicht territoriale Vergrößerungen, sondern die Gefangennahme hochrangiger Persönlichkeiten das Hauptziel der Kampfhandlungen war. Kriegführen und Gefangennehmen von Gegnern war für Maya-Könige enorm wichtig. Damit vergrößerten sie ihr Prestige. Je wichtiger der Gefangene war, desto größer war der Prestigegewinn. Die Gefangenen wurden dann in einem Opferritual gefoltert und getötet.
Trotzdem entwickelten die Maya eine gemeinsame Kultur. Dieses Volk einte dieselben Mythen, dieselbe Schöpfungsgeschichte, die Religion und dieselben Vorstellungen von dem Leben nach dem Tode.
Die spätklassische Maya-Kultur erreichte ihren Höhepunkt im südlichen Tiefland Ende des 7. Jahrhundert und während des 8. Jahrhundert. Etwa 800 n.Chr. begann in den südlichen Mayastädten dann ein weitreichender und unerklärlicher Verfall spürbar zu werden. Das ganze Jahrhundert hindurch stellte Stadt auf Stadt die Steinmetzarbeiten ein, hörte auf, Steinmonumente zu errichten. Die Bautätigkeit kam an den meisten Orten völlig zum Stillstand. Die Städte wurden von ihren Bewohnern aufgegeben und vom Tropenwald überwuchert.

 

hierzu: (R)Evolution 2012

 

 

Mayakalender

Die Mayas hatten verschiedene Arten von Kalendern, die teilweise auch miteinander kombiniert wurden.
Es gab einen 260-Tage-Kalender (tzolkin), der wahrscheinlich von den Olmeken übernommen wurde. In ihm werden die Tage durch Kombinationen von 13 Zahlen und 20 Namen bezeichnet. Da 13 und 20 keinen gemeinsamen Nenner haben, ist dieser Kalender erst nach 260 Tagen wieder am Ausgangspunkt. Jeder einzelne Tag hatte eine Schutzgottheit, die Einfluß auf Menschen und Ereignisse ausübte.
Dann gab es noch den Kalender, der sich nach dem Sonnenjahr orientierte (haab genannt). Dieser hatte 365 Tage mit 18 Monaten zu je 20 Tagen und zusätzlich noch 5 Unglückstagen (uayeb).
Bei der Kombination beider Kalender fand sich ein zugleich gegebener Tag im Kalender mit 260 Tagen und in dem mit 365 Tagen erst alle 18 980 Tage wieder in derselben Position vor. Das ist eine Zeitdauer von 52 Jahren und für die Präkolumbier Mittelamerikas gewissermaßen ein "Jahrhundert".
Außerdem gab es noch die sogenannte "Lange Zählung", die von einem Fixpunkt in der Vergangenheit, die Tage weiterzählt. Nach Thompson startete diese Zählung am 13.8.3114 v. Chr. (nach dem gregorianischen Kalender). Warum die Maya oder ihre Vorgänger genau dieses Datum wählten, ist noch unbekannt. Um ein Datum in der "Langen Zählung" darzustellen, wurden folgende Bezeichnungen verwandt:
1 kin = 1 Tag
1 uinal = 20 kin = 20 Tage
1 tun = 18 uinal = 360 Tage
1 katun = 20 tun = 7200 Tage
1 baktun = 20 katun = 144000 Tage (394,5 Jahre)

 

hierzu: (R)Evolution 2012

 

 

Meditation

Meditation ist abgeleitet aus dem Lateinischen meditatio: Ausrichtung zur Mitte. Eine Technik der Gedanken- und Geisteskontrolle, die oft ein Gefühl der tiefen innern Ruhe und des Friedens vermittelt und zur Erfahrung der Selbstverwirklichung und transzendentalen Bewußtheit führen kann.
Meditationsübungen sind ein Bestandteil großer Weltreligionen, so des Buddhismus, des Hinduismus, des Islam und des Christentums.
Prinzipiell kann man zwei Arten der Meditation unterscheiden. Die erste beruht vor allem auf der Fähigkeit zur Konzentration, mit deren Hilfe man seine angesammelte Aufmerksamkeit auf ein meditatives Symbol (z.B. ein Mandala), einen rhythmischen Klang (z.B. Mantra) oder auf den eigenen Atem richtet. Das Ziel dabei ist, die Gedanken mehr und mehr nach innen zu lenken, bis sich Denken und Geist selber transzendieren.
Bei der zweiten Art kommt es nicht so sehr darauf an, einen höheren Bewußtseinszustand zu erreichen, sondern darauf, ein "unbeteiligtes
Gewahrsein" zu entwickeln und unvoreingenommen den Fluß der Ereignisse, Gefühle und Gedanken zu beobachten. Durch diese Technik lernt der Meditierende, das Auf und Ab der Gefühle und Gedanken und den Lauf der Dinge zu verstehen.
In letzter Zeit hat man zunehmend die Bedeutung der Meditationstechniken für die Gesundheit erkannt. Vertreter der ganzheitlichen Medizin empfehlen die Meditation als Heilmittel für viele streßbedingte Erkrankungen, einschließlich
Krebs.
"Gute Meditationsübungen" bringen den Meditierenden schnell innerlich weiter.

> mehr Infos

 

 

Meridiane

Um die Körperoberfläche mit den inneren Abläufen zu verbinden, kennen wir die Meridiane. Man kann sie als Kommunikationsnetz bezeichnen, das sowohl sendet - als auch empfängt. Sie sind dem ähnlich, das wir Blutbahnen und Nerven bezeichnen. Entlang der Meridiane laufen die sogenannten Akupunkturpunkte, die jeweils bestimmten Wirkungen zugeordnet sind. Der Energiefluß ist bei den einzelnen Meridianen unterschiedlich. Mal ist die Laufrichtung von oben nach unten und mal von unten nach oben.

 

 

 

       
     

 

 

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